Nachdem Sie mir Daten in Form von Klangdateien (mp3, wav, CD), Noten oder MIDI übermittelt haben, erstelle ich termin­gerecht und zuverlässig Ihr Gutachten anhand von Hör- und Notenanalysen. In der Regel sieht der Ablauf wie folgt aus:

  • Werkanalyse: Befund der wesentlichen Gestaltungs­elemente (Melodie, Form, Harmonie, Rhythmus, Klang).
  • Detailanalyse: Auswertung der Elemente. Vergleich mit anderen Werken, Überprüfung der Gestaltungshöhe und Einordnung in den Musikkontext (Musikhistorie, Stilistik, Musikpraxis, Kompositionsregeln, Gestaltungsspielraum).
  • Klanganalyse (bei Bedarf): Computerprogramme erstellen Frequenzanalysen des Klangmaterials. Mit Sonagramm und Spektrogramm werden Klangcharakteristika nachgewiesen und miteinander verglichen. Zur Anwendung kommen hier u. a.: Fantastic, Praat, Sonic Visualiser, Sonogram Visible Speech, Sounds, Tony.
  • Weitere Software verwende ich kaum, da sich Musik stochastisch nicht erfassen lässt. Ein Ergebnis wie "96 % Übereinstimmung" sagt nichts über den Schöpfungswert der Werke aus! Dennoch begrüße ich die Softwareentwicklung. Notensätze werden professionell mit Finale erstellt.
  • Kontrolle: Zusammenfassung des Materials. Einordnung in den juristischen Kontext (Aktuelle Rechtsprechung, Gesetzesgrundlagen) und Konzept der Argumentation.
  • Gesamturteil: Frei von Ästhetikmerkmalen erhalten Sie ein unabhängiges, wertefreies und objektives Urteil.

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